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Monday, 21. September 2020 18:30

563 Neuinfektionen in Österreich - Strengere Regeln gelten

Wien - In Österreich sind in den vergangenen 24 Stunden 563 neue Infektionen mit SARS-CoV-2 dazugekommen. Damit gibt es laut Innenministerium derzeit 8.375 aktiv Infizierte in Österreich. Die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus und Covid-19 sind seit Mitternacht verschärft worden. Betroffen sind private Feiern, die Freizeitgestaltung, die Gastronomie und Märkte und Messen. Die Regierung hofft, damit einen zweiten Lockdown verhindern zu können.

EU kann sich nicht auf Weißrussland-Sanktionen einigen

Minsk - Die geplanten Sanktionen der Europäischen Union gegen Unterstützer des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko lassen weiter auf sich warten. Ungeachtet wachsenden Drucks hielt das EU-Land Zypern bei einem Außenministertreffen in Brüssel an seinem Veto fest. Zypern will Sanktionen gegen die ehemalige Sowjetrepublik nur zustimmen, wenn die EU auch neue Sanktionen gegen die Türkei verhängt.

Bundesheer bekommt ab 2022 neue italienische Hubschrauber

Wien - Das Bundesheer kauft um 300 Millionen Euro 18 Hubschrauber vom italienischen Hersteller Leonardo. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) verkündete die bereits durchgesickerte Entscheidung am Montag und versicherte, dass es sich um "hocheffizientes und modernes Gerät" handle. Zugleich zeigte sie sich "froh", dass der Generalstab Leonardo empfohlen habe - und nicht den Eurofighter-Hersteller und Helikopter-Anbieter Airbus. Die Opposition zeigte sich vorerst zufrieden.

Blümel hofft auf EU-Flexibilität bei "Fixkostenzuschuss II"

Wien/Brüssel - Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass die EU-Kommission den staatlichen Fixkostenzuschuss II für heimische Unternehmen doch genehmigt. Das Ministerium setzt nun auf zwei Schienen: auf den Katastrophen-Artikel und den Wirtschaftsbeihilfen-Artikel. Beide Anträge seien bereits eingebracht, so Blümel am Montag im Mittagsjournal des ORF. "Die Zeit drängt", Brüssel solle flexibel sein.

Italiener sagen "Ja" zur Verkleinerung des Parlaments

Rom - Die Italiener haben sich bei einem Referendum über eine Reform zur Reduzierung der Parlamentarieranzahl mit klarer Mehrheit für ein "Ja" ausgesprochen. Laut vorläufigen Ergebnissen setzte sich das "Ja" zur Verkleinerung des Parlaments mit 69 Prozent durch. Für die Gültigkeit der Volksbefragung am Sonntag und Montag war keine Mindestbeteiligung notwendig. Die Zahl der Parlamentarier wird nun von 945 auf 600 reduziert. Die Wahlbeteiligung lag bei 54 Prozent.

EU lehnt Iran-Sanktionen ab und fordert Abkommens-Einhaltung

Wien - Die Europäische Union hat den Iran trotz der von der USA angekündigten Sanktionen zur Einhaltung des Atomabkommens von 2015 aufgefordert. Die EU halte an ihrer Verpflichtung zu dem Abkommen und der Aufhebung der Sanktionen fest, so der deutsche Wirtschafts-Staatssekretär Andreas Feicht am Montag bei der Generalkonferenz der Welt-Atomenergiebehörde IAEA in Wien. Zugleich sei die EU ernsthaft besorgt über die Uran-Anreicherung des Irans.

Französischer Schauspieler Michael Lonsdale gestorben

Paris - Der französische Schauspieler Michael Lonsdale ist tot. Der Darsteller, der in "Der Name der Rose" von Jean-Jacques Annaud und dem James Bond-Film "Moonraker" als Bösewicht Hugo Drax agiert hat, ist im Alter von 89 Jahren am Montag in Paris gestorben. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf seinen Agenten Olivier Loiseau.

UNO-Festakt zum 75-jährigen Bestehen der Vereinten Nationen

New York/Wien - Vor dem Beginn der diesjährigen UNO-Generaldebatte begehen die Vereinten Nationen ihr 75-jähriges Bestehen am Montag (ab 15.00 Uhr MESZ) mit einem Festakt in New York. Bei der größtenteils virtuellen Veranstaltung werden mehr als 180 Redner erwartet. Auch Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wird sich zu Wort melden. Zudem wird es eine gemeinsame Erklärung geben.

Wiener Börse schließt belastet durch FinCEN und US-Märkte tiefer

Wien - Die Wiener Börse hat am Montag mit klaren Verlusten geschlossen. Der ATX verlor 3,67 Prozent auf 2.125,31 Punkte. Die Veröffentlichung der sogenannten FinCEN-Files und schwache US-Märkte hatten zum Wochenauftakt stark belastet. Insbesondere ging es für Bankentitel nach unten. So verloren die Aktien der Erste Group mehr als fünf Prozent und Raiffeisen 3,2 Prozent. BAWAG sackten um 6,8 Prozent ab.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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